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Trinken – Bestandteil einer gesunden Babyernährung

Trinken ist sehr wichtig, doch sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass nur ungesüßte Tees oder reines Wasser zum Trinken gegeben werden. Von der „Flasche zum Einschlafen“ raten Ernährungsexperten deutlich ab, denn sie sorgt auf Dauer für Verformungen des Kiefers und begünstigt Zahnerkrankungen.

Welche Getränke sind für Babys geeignet?

In den ersten Wochen und Lebensmonaten deckt die Muttermilch bzw. der Milchersatz den Flüssigkeitsbedarf des Babys vollständig ab. Sobald es mit der Zufütterung der Beikost jedoch losgeht, muss es nach und nach auch immer mehr Getränke geben.

Leitungswasser kann dem Kind immer bedenkenlos angeboten werden! Besondere Vorsicht ist nur bei Leitungswasser aus Kupfer- oder Bleirohren geboten.

Unsere Empfehlung: Ein kurzer Anruf beim zuständigen Wasserwerk kann für Klärung sorgen, ob der Nitratgehalt im Trinkwasser für Säuglinge geeignet ist. Grundsätzlich sollten nicht mehr als zehn Milligramm pro Liter Trinkwasser enthalten sein.

Saft ist für Babys nicht empfehlenswert, da er einen relativ hohen Zuckergehalt hat.

Auf dem Markt finden sich zwar zuckerarme Säfte oder Säfte mit künstlichem Zuckerzusatz, doch auch von diesen Getränken ist grundsätzlich abzuraten: Fruchtzucker und Kohlenhydrate sind auch in diesen Produkten enthalten. Das gleiche gilt auch für Gemüsesäfte.

Auf stark zuckerhaltige Getränke, wie zum Beispiel Limonade sollte in jedem Fall verzichtet werden, denn der darin enthaltene Zucker schädigt stark die Zähne. Kinder gewöhnen sich äußerst rasch an den süßen Geschmack und weisen gesunde Durstlöscher immer mehr ab. Auch der Kaloriengehalt dieser Produkte darf nicht unterschätzt werden. Ein zu hoher Konsum dieser Getränke kann Gewichtsprobleme begünstigen.

Was für einen Flüssigkeitsbedarf hat das Kind?

Es kommt häufig vor, dass Kinder zu Beginn sehr wenig trinken, doch das ist kein Anlass zur Sorge. Je mehr feste Nahrungsbestandteile dazukommen, desto mehr steigt auch der Flüssigkeitsbedarf an. Es ist wichtig, das Baby an regelmäßiges Trinken zu gewöhnen und es fest in den Tagesablauf zu integrieren. Sobald der erste Brei zugefüttert wird, hat das Baby einen Flüssigkeitsbedarf von rund 200 Milliliter pro Tag. Bei drei Brei-Mahlzeiten steigt der Flüssigkeitsbedarf bereits auf 400 Milliliter täglich an. Ab dem ersten Lebensjahr empfehlen Ernährungsexperten ein Liter Flüssigkeit pro Tag.

 

Welche Tees sind am besten für das Baby geeignet?

Tee ist ohne Zweifel ein sehr gesunder und leckerer Durstlöscher und hilft Deinem Baby zusätzlich, wenn der kleine Bauch mal zwickt und schmerzt.

Folgende Teesorten sind für Säuglinge besonders geeignet:

– Fencheltee:
Das ist der Teefavorit für Babys. Er schmeckt gut, beruhigt und hilft zudem gegen viele Beschwerden, wie beispielsweise Blähungen. Babys lieben den leicht süßlichen Geschmack dieser Teesorte.

– Kamillentee:
Dieser Tee beruhigt den Darm und den Magen des Kindes und wirkt zudem entzündungshemmend.

– Anis-Tee:
Dieser Tee ist meistens in einer Mischung mit Fenchel- und Kümmeltee erhältlich. Auch er hilft bei Blähungen und Bauchschmerzen und ist schleimlösend bei Husten.

– Roiboos-Tee:
Diese afrikanische Teesorte enhält keinerlei Koffein, ist aber sehr reich an Mineralstoffen. Der Tee schmeckt leicht süßlich und wirkt zudem krampflösend. Für Babys eignet sich diese Teesorte somit sehr gut.

Pfefferminztee, Hagebuttentee und Schwarztee sind für Kinder aufgrund diverser Inhaltsstoffe für Kinder und Babys nicht geeignet.

Tee dürfen Babys bereits am dem zweiten Lebensmonat trinken, vor allem, wenn es nicht voll gestillt wird. Wer komplett gestillt wird, benötigt nichts darüber hinaus, denn Muttermilch enthält alles, was Dein Baby für ein gesundes Gedeihen braucht.

 

Was muss bei Baby-Tees beachtet werden?

Tee für Babys und Kleinkinder sollte keinen Zucker enthalten (auch keinen Milchzucker), denn Zucker schadet den Zähnchen des Kindes.

Baby-Tee muss immer aus streng kontrolliertem ökologischen Anbau stammen

– Der Tee darf ruhig mit reichlich Wasser verdünnt werden, da der Geschmacksinn des Babys noch sehr empfindlich ist.

– Die Teeflasche sollte das Baby nur dann im Mund haben, wenn es auch tatsächlich trinkt. Dauernuckeln schadet den Zähnen erheblich.

 

Trinkfläschchen vs. Trinkbecher?

Im Idealfall sollte das Baby aus einer Tasse oder einem Becher trinken. Denn nicht nur Zucker in Nahrungsmitteln und Getränken kann den Zähnchen schaden, sondern auch der Trinksauger. Das ist auch gültig, wenn noch gar keine Babyzähnchen zu sehen sind. Dauerhaftes Nuckeln an der Trinkflasche kann zu Zahn- und Kieferfehlstellungen führen und ist aus diesem Grund unbedingt zu vermeiden.

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