Babyzimmer einrichten kinderzimmer gestaltung ideen Foto:Tanaphong Toochinda bei Unsplash

Ratgeber Babyzimmer gestalten

Das Zimmer für das Baby sollte nach Möglichkeit freundlich und hell, aber vor allem auch sicher sein. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten in punkto Lampen, Möbel und Babyzimmer Deko, so dass sich die Eltern für Jungs und Mädchen gleichermaßen richtig austoben können.

Alle Sinne anregen

Das Babyzimmer wird ausschließlich für das Baby eingerichtet, so dass auch die Sinne des Kindes möglichst angeregt werden. Das Kind sollte ein entspanntes Wohnen genießen können. Normalerweise ist es der Plan, dass das aktuelle Babyzimmer später auch zum Kinderzimmer umfunktioniert wird. Deshalb ist es lohnenswert, bei der Babyzimmer Einrichtung auch an später zu denken. Es gibt Möbel, die quasi mitwachsen können. So hat die ganze Familie längere Jahre hinweg Freude damit.

Wenn es um eine Themen Babyzimmer Einrichtung und diverse kreative Ideen geht, wie zum Beispiel die Wandfarbe, sollten sich die Eltern die Frage stellen, ob sie auch länger, als nur ein Jahr lang Freude damit haben. Das Ziel ist es, dass das Babyzimmer Sicherheit und Geborgenheit ausstrahlt. So hält sich das Kind dann auch gerne in seinem Zimmer auf.

Die Grundausstattung für das Babyzimmer

Am besten konzentrieren sich die Eltern anfangs nur auf das wesentliche, wenn es um die Babyzimmereinrichtung geht. Die Strampelanzüge und diverse Wickelutensilien sollten genug Stauraum bekommen, wie zum Beispiel in der Wickelkommode. Selbstverständlich sollte auch ein Babybett zur Verfügung stehen. Es ist zwar hübsch, wenn sich im Zimmer zusätzliche Sitzgelegenheiten oder ein Kleiderschrank befinden, trotzdem ist das für den Säugling am Anfang noch gar nicht nötig. Auch die Spielsachen können später in kleinen Regalen verstaut werden.

Das Bett

Das wohl wichtigste Möbelstück im Babyzimmer ist das Babybett. Anfangs wird in vielen Fällen der Stubenwagen, bzw. die Wiege genutzt. In vielen Fällen stehen diese noch im elterlichen Schlafzimmer. Spätestens dann, wenn der Säugling ein halbes Jahr alt ist, benötigt das Baby ein größeres Bett. Dieses sollte sich im Idealfall im Babyzimmer befinden. Es ist möglich, die meisten Gitterbetten in ihrer Höhe zu verstellen. Wenn das Baby größer ist, können die Gitterstäbe herausgenommen werden. So kann das Babybett mit dem Kind mitwachsen, bis es später ein kleines Kinderbett wird.

Möglichkeiten zum Wickeln

Zum Thema Wickeln gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie zum Beispiel ein Wickelbrett, einen Wickeltisch oder eine Wickelkommode. Ausschlaggebend ist, dass die Auflage zum Wickeln abwaschbar und gut gepolstert ist. Außerdem sollten die Eltern großen Wert auf die richtige Höhe zum Wickeln legen, denn es ist sehr hilfreich, das Kind mit einem geraden Rücken wickeln zu können, ohne sich zu ducken oder zu strecken.

Sicherheit ist das Wichtigste

Den Wickelplatz können die Eltern gestalten, wie es ihnen gefällt. Trotzdem besteht immer eine gewisse Absturzgefahr für das Baby. Diese kann durch Keil förmige Wickelauflagen gemindert werden. Der Markt bietet noch viele weitere sichere Lösungen. Außerdem sollten alle Möbelstücke, die sich im Kinderzimmer befinden, abgerundete Kanten oder Ecken aufweisen. So kann sich das Baby nicht verletzen. Zusätzlich dient ein ausreichender Fallschutz bei der Wickelkommode dafür, dass das Kind nicht herunterfallen kann. Das Babybett sollte möglichst seitlich verkleidet sein, damit die Gitterstäbe Schutz bieten. So bleibt eine gute Luftzirkulation erhalten und das Baby fällt nicht aus dem Bett. In Deutschland gibt es dafür entsprechende DIN Normen für einen ausreichenden Gitterabstand. Wer mag, kann zusätzlich einen Betthimmel oder ein kleines Nestchen besorgen.

Im Babyzimmer sollten sämtliche Lampen, Wandregale und Bilderrahmen sicher befestigt sein. Die Eltern dürfen nicht vergessen, dass das Baby auch noch genug freien Platz hat, um sich frei zu bewegen. Immerhin fängt der Sprössling irgendwann mit dem Krabbeln und später mit dem Laufen an.

Die Wände im Babyzimmer

Die Gestaltung von Decken und Wänden kann in Babyzimmer sehr unterschiedlich erfolgen. Die Eltern können sich für bunte Wandsticker, Tapeten oder schöne Wandfarben entscheiden. Im Babyzimmer empfiehlt sich eine helle Warnfarbe für eine freundlichere Atmosphäre. Bei der Wandfarbe sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht giftig ist, weshalb die Inhaltsstoffe unbedingt zu überprüfen sind. Kinderfreundliche Motive bei Wandstickern oder Tapeten sind genauso gefragt. Die Wandgestaltung in Hinblick auf das Babyzimmer darf ein richtiger Blickfang sein. Die Aufmerksamkeit des Babys wird angeregt, wenn sich die Eltern für große Motive an den Wänden entscheiden.

Der Blick nach oben an die Decke

Der Blick des Babys wird in den ersten Monaten meistens nach oben gerichtet sein, weshalb die Decke im Babyzimmer eine wichtige Rolle spielt. Freundliche Mobiles oder Deckenbilder bieten sich daher für die Gestaltung der Decke ganz besonders gut an. Diesen Motiven kann das Kind mit seinen Augen dann folgen. Wenn es dunkel ist, machen fluoriszierende Aufkleber an der Decke ganz besonders großen Spaß. Typische Beispiele sind Sterne oder der Mond. Angebrachte Nachtlichter unterstützen die Orientierung beim nächtlichen Stillen zusätzlich, dasselbe gilt auch für das nächtliche Wickeln. So bleibt das Licht nämlich gedämpft und das Kind kann wieder gut einschlafen.

Der Bodenbelag

Hauptsächlich sollten sich die Eltern an Teppich orientieren, wenn es um den passenden Bodenbelag im Zimmer des Babys geht. Teppich hat die Eigenschaften, Staub und Lärm zu schlucken, automatisch werden die Trittgeräusche gedämpft. Zusätzlich genießt das Baby einen weichen Untergrund, wenn es später krabbelt. Der Teppich muss allerdings regelmäßig gesaugt werden. Die Reinigung ist bei einer größeren Verschmutzung ein bisschen komplizierter. Als sehr guter Bodenbelag dienen aber auch Laminat, Holzparkett oder Kork. Dadurch bietet sich nämlich der Vorteil einer einfachen Reinigung und auch das Wischen fällt leichter. Kleine runde Teppiche dienen als Inseln auf einem kalten Boden. Alternativ kann eine gemütliche Atmosphäre durch einen Läufer geschaffen werden.

Die Beleuchtung

Die Beleuchtung erfolgt im Babyzimmer am besten mit einer so genannten Pendelleuchte. In den ersten Monaten wird das Babyzimmer nämlich höchst wahrscheinlich ohnehin nur zum Schlafen, Anziehen und Wickeln genutzt. Deshalb ist es wichtig, dass man die Beleuchtung dimmen kann. Als Einschlafhilfe dienen besondere Nachtlichter oder eine kleine Lampe direkt am Bett. Niedliche Kindermotive an bunten Wandlampen oder Lichterketten bieten zusätzliche Behaglichkeit. Außerdem sind diese ganz besonders als Babyzimmer Deko geeignet.

Vielen ist nicht bewusst, dass ein Baby die Farbe Blau erst ab dem vierten Lebensmonat wahrnehmen kann. Ganz anders sieht es mit Farben, wie zum Beispiel kräftigem Rot aus. Erst dann, wenn das Kind vier Monate alt ist, entwickelt es einen Sinn für seine Lieblingsfarben. Ein Kind kann eine definierte knallige Farbe immer leichter wahrnehmen. Das Baby nimmt Farben, wie zum Beispiel grau oder braun nur sehr schwach war.

Geheimtipp:

Bevor die Wände und die Decke gestrichen werden, gilt es, sich für die Möbel, die Bettwäsche und auch die Gardinen zu entscheiden. Es ist nämlich einfacher, die Wandfarbe darauf abzustimmen. Was Farben betrifft, so empfehlen sich Dispersionsfarben auf Wasserbasis. Diese bieten eine hohe Deckkraft und sind in Hinblick auf die Inhaltsstoffe unbedenklich, weil sie keine Schadstoffe enthalten.

Achtung bei Lackierungen

Auch dann, wenn sich die Eltern für biologische Lacke entscheiden, enthalten diese immer Lösemittel. Empfindliche Personen, wie zum Beispiel ein Baby können dadurch belastet werden. Wird das Babyzimmer trotzdem mit Lack behandelt, muss nach dem Lackieren unbedingt gut gelüftet werden.

Eine entspannende Kuschelecke

Was den Stauraum für später betrifft, so empfiehlt sich ein Babybett mit einem eigenen Schubkasten. Später können nämlich Spielsachen, Wäsche und vieles mehr darin gelagert werden. Das Babybett sollte übrigens im Raum dort platziert werden, wo es kein direktes Sonnenlicht ab bekommt. Was das Kuscheln und Stillen betrifft, so sollten die Eltern an eine gemütliche Ecke denken. Sessel mit Hocker eignen sich ganz besonders gut zum Entspannen.

Bordüren als Alternative

Wer übrigens nicht eine komplette Mustertapete aufbringen möchte, kann sich aus den zahlreichen Babyzimmer Ideen für eine Bordüre entscheiden. Dadurch gestaltet sich das Babyzimmer etwas lockerer durch die kleinen kindlichen Muster. Der Untergrund sollte möglichst ruhig und Unifarben dafür sein. Nach wie vor sind so genannte Wandtattoos im Trend und die Auswahl ist sehr groß. Die Wandsticker können sehr einfach angebracht werden und es ist kein Aufwand nötig. Wenn das Baby älter ist, lassen sich die Wandsticker ganz einfach entfernen oder austauschen. Ein Wandsticker eignet sich auch ganz besonders auf der Zimmerdecke.

Lampenschirme

Schöne Lampenschirme können für die Jungs entweder mit Dinosauriern oder für die Mädchen mit Prinzessinnen und Feen geschmückt sein und es gibt dazu besonders süße Babyzimmer Ideen. Ein Mobile, das über dem Babybett hängt wird von den meisten Babys gerne angenommen. Dadurch bleibt das Kind nämlich beschäftigt. Ein Sternenhimmel kann von den Eltern direkt an der Zimmerdecke angebracht werden.

Es empfiehlt sich übrigens, zusätzlich an einen bequemen Sessel für die Eltern zu denken, der vielleicht mit einer Liegefunktion ausgestattet ist. Vielleicht darf es auch ein Tagesbett oder ein Sofa sein, was den Eltern die langen Nächte erleichtert. Grundsätzlich sollten Anstrengung und Stress nach Möglichkeit vermieden werden.

Kreative Ideen

Wenn eventuell Reste von den Tapeten übrig sind, können diese in einem Bilderrahmen verwendet werden. Alternativ kann damit eine Collage gebastelt werden. Bestimmt möchten die Eltern wichtige Erinnerungen, wie zum Beispiel Fotos, die ersten Schuhe oder en ersten Schnuller aufbewahren. Es lohnt sich, eventuell eine Babybox zu basteln, um die unbezahlbaren Erinnerungen darin aufzubewahren. Eine Rückwand oder eine Türfüllung von einem Schrank kann zusätzlich mit der entsprechenden Motivtapete ausgekleidet werden. Wer gerne näht, kann mit den Stoffresten, wie zum Beispiel vom Vorhang kleine Wimpelketten zaubern. Alternativ dienen die Stoffresten auch hervorragend für kleine Schleifen, die am Babybett-Himmel angebracht werden.

Welcher Stil darf es sein?

Bevor einfach wild drauflos eingerichtet wird, sollten die Eltern grundsätzlich als erstes den Einrichtungsstil finden. Steht dieser fest, dürfen die Eckdaten festgehalten werden. Immerhin ist es wichtig, wie viel Raum zur Verfügung steht. Es sollte nämlich genug Stellfläche für Wickeltisch, Schrank und Babybett vorhanden sein. Andernfalls kann eventuell eine kombinierte Lösung hilfreich sein. Wichtig ist, wie es mit den Fenstern des Raumes und dem Licht aussieht, denn eventuell muss fehlendes Licht durch die eine oder andere Leuchte ausgeglichen werden.

Alte Möbel aufwerten

Wer mag, kann zum Beispiel auch alte Möbel aufwerten. Wenn es zum Beispiel ein altes Schmuckstück gibt, kann dieses gestrichen, bzw. abgeschliffen werden, damit es wieder einen neuen Look bekommt. Dafür ist nur ein bisschen Lasur notwendig. Eine Kommode kann nämlich mit einem Wickelaufsatz ganz einfach zu einem Wickeltisch umfunktioniert werden. Dafür werden drei Seitenteile, sowie eine Auflagefläche benötigt. Ganz besonders geschickte Menschen bauen die Babymöbel, wie zum Beispiel Schaukelstuhl oder Babywiege, sowie Holzkisten selbst.

Matratze mit Qualität

Bei einem Babysbett sollte unbedingt auf eine gute Matratze geachtet werden, denn diese ist für einen gesunden Rücken ganz besonders wichtig. Außerdem ist eine gute Matratze für das Baby ausschlaggebend für ein gutes Wachstum. Was die Bettüberzüge betrifft, so sollten diese möglichst hochwertig vernäht sein und aus Baumwolle bestehen.

Viele Eltern fühlen sich vom riesigen Angebot an Babymatratzen auf dem Markt überfordert. Als erstes gilt es auch hier, unbedingt auf Schadstoffe zu achten und diese zu vermeiden. Hierbei können Prüfsiegel des Herstellers sehr hilfreich sein. Die Matratze für das Baby sollte nicht zu weich und auch nicht zu hart sein. Die Unterlage zum Schlafen sollte elastisch und gleichzeitig stützend sein. So kann sich die Wirbelsäule, die ständig wächst, richtig entwickeln. Am Anfang riecht eine neu gekaufte Babymatratze unangenehm. Deshalb sollte diese gründlich ausgelüftet werden. Nach einigen Wochen verschwindet der Geruch. Besonders wichtig ist eine stabile Trittkante bei der Babymatratze. So kann das Kind später nicht zwischen Matratze und Bettrahmen einsinken.

Der Bezug der Babymatratze sollte abnehmbar sein, damit dieser gewaschen werden kann. Babys sondern Schweiß, Urin oder Speichel ab, was schnell in den Bezug der Matratze eindringt. Damit sich keine Milben oder Bakterien ausbreiten, muss der Bezug regelmäßig gereinigt werden. Dies hat sowohl allergietechnische, als auch hygienische Gründe.

In der Regel kann die Babymatratze aus folgenden Materialien bestehen:

• Latex
• Kokos
• Schaumstoff

Entsprechend gut fallen auch die Liegeeigenschaften aus. Manchmal kommt es auch zu Kombinationen dieser Materialien. Beim oberen Stoff kommen oft entweder Baumwolle, oder Naturfasern zum Einsatz. Dadurch genießt das Baby einen hohen Liegekomfort. Viele Matratzen für das Baby weisen eigene Belüftungskanäle auf. Wichtig ist, dass die Babymatratze atmungsaktiv ist. So bekommt das Baby genügend Luft, wenn es sich zum Beispiel auf dem Bauch dreht. Die Matratze sollte genau in das Gitterbett passen, damit kein Spalt entsteht. Normalerweise belaufen sich die Normgrößen für Babymatratzen entweder auf 70 × 140 cm oder auf 60 × 120 cm.

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