Nikolaus kommt nach Hause - Bei Nikolaus freuen sich die Kinder - Foto von Srikanta H. U bei Unsplash

Nikolaustag - Nikolaus kommt nach Hause - Bei Nikolaus freuen sich die Kinder - Foto von Srikanta H. U bei Unsplash

Nikolaustag – Der Nikolaus kommt auf Besuch

Der Nikolaustag, am 6. Dezember, ist für jedes Kind ein besonderer Tag. Hier gibt es Tipps für den gelungenen Besuch am Nikolaustag zu Hause oder im Kindergarten.

Wenn der Nikolaus an die Türe klopft, freuen sich die Kinder, für die Eltern stellen sich in diesen Dingen aber viele Fragen. Als erstes sind es oft die Pfadfinder in der Pfarrgemeinde oder die Katholische Jugend, die in diesen Fragen weiterhelfen. Dort werden die meisten Nikolaus Aufträge erfüllt oder weitervermittelt.

In der Regel werden die Besuche von der kirchlichen Organisation gratis ausgeführt. Trotzdem sind kleine Spenden herzlich willkommen. Die Kostüme und sonstige Aufwände kosten Geld.

Durchschnittliche Kosten sind, wenn es sich um keine kirchliche Organisation handelt, zwischen 20 und 50 Euro pro Besuch.

Ein passender Nikolaus für den Nikolausbesuch

Ein telefonisches Vorgespräch empfiehlt sich besonders, damit die Eltern herausfinden, ob es sich um den richtigen Nikolaus handelt. Eventuell gibt es ein Bild mit dem Kostüm und andere Familien, die darüber erzählen können.

Die Dauer des Besuchs

Pro Kind darf ca. mit einer Viertelstunde gerechnet werden, wenn es um die Dauer des Nikolausbesuchs geht. Je mehr Kinder, desto länger dauert der Aufenthalt.

Welches Alter?

Der Nikolaus Besuch macht Sinn, wenn die Kinder zwischen zweieinhalb und drei Jahren alt sind, ab diesem Alter ist es einfacher.

Die Kleidung

Das Nikolaus Kostüm ist das wichtigste überhaupt, der Nikolaus hat einen roten Mantel, einen Bart und einen Bischofsstab.

Die Rute

Selbstverständlich gehört auch die Rute mit dazu, dafür werden meist Zweige von Bäumen genutzt. Früher waren es ausschließlich nur Fruchtbarkeitssymbole. Ein besonders schönes Ritual ist es, wenn der Nikolaus einen Barbara Zweig dabei hat, der in der Familie bleiben kann. Eventuell blüht der Barbara Zweig am Weihnachtsfest.

Die Aufklärung über den Nikolaus

Das Kind sollte möglichst vorher vom Nikolaus erfahren und darüber aufgeklärt werden. Sankt Nikolaus soll einst Menschen in Not geholfen und vor allem ihre Kinder beschenkt haben. Weil Nikolaus mehr an die Armen als an sich selbst dachte, verehren ihn Christen bis heute als Heiligen und erinnern sich in jedem Jahr am Nikolaustag am 6. Dezember an ihn. Der Nikolaus ist übrigens keine Hilfe bei der Erziehung selbst, das ist Sache der Eltern.

Geschichten und Lieder

Auf alle Fälle gehört es dazu, Geschichten zu erzählen oder Lieder zu singen, wenn der Nikolaus kommt. Auch das sollte mit dem Nikolaus vorher abgesprochen werde.

Die Geschenke

Am besten werden die Namen der Kinder immer auf die Geschenke geschrieben, wenn der Nikolaus vor der Tür steht. Oft werden die Geschenke dann mitsamt Süßigkeiten, Gebäck und Obst in einen Sack gepackt.

 

Vorbereitung auf den Nikolaus im Kindergarten – Nikolausspiele

Die meisten Kindergärten veranstalten diverse Bastelarbeiten oder Nikolaus Spiele, so dass Kinder eine Rolle übernehmen können. So werden sie ebenfalls an die Tradition mit dem Nikolaus herangeführt und im Kindergarten wird ein hübsches Thema daraus gemacht.

Vorbereitung auf den Nikolaus im Kindergarten – Nikolausspiele Foto: von Mike Arney bei Unsplash
Nikolaus im Kindergarten – Foto: von Mike Arney bei Unsplash

Im Kindergarten bereiten sich die Kleinen eifrig auf das Nikolausfest vor. Sie lernen über seine Lebensgeschichte, sowie seine Lebensweise und auch die Bedeutung des Nikolaus. Gemeinsam werden Überlegungen angestellt, wie die Kinder für andere da sein können. Den Kindern wird erklärt, weshalb dieser Tag wichtig ist und was das Andenken bedeutet.

Ausschlaggebend ist, dass die Liebe des Bischofs zu den Menschen im zentralen Mittelpunkt steht. Dies bietet für viele eine religionspädagogische Grundlage.

Im Kindergarten darf sich eine Person, die den Kindern bekannt ist, wie zum Beispiel der Pfarrer der Gemeinde verkleiden, um den Nikolaus zu spielen. Wichtig ist dabei, dass der Nikolaus den Kindern auf keinen Fall Angst macht. In vielen Kleinkindergruppen verkleiden sich deshalb die Kinder selbst oder die Sprösslinge dürfen eine vertraute Mitarbeiterin verkleiden.

Mit dem mit Nikolaus werden gemeinsam Lieder gesungen, Geschenke ausgeteilt und Geschichten erzählt. Anschließend wird miteinander gebetet.

Und nun viel Freude bei eurem Nikolaustag. Vieleicht teilt ihr auch einmal eure Erfahrung mit uns?

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